Der Gesundheitsbrief

von Dr. Dr. med. Thomas Beck

Rosmarin

Rosmarinus medicinalis war im Mittelalter eine der beliebtesten Heilpflanzen. Rosmarin wurden geradezu Wunderkräfte zugeschrieben – ein „UNIVERSALICUM“, das alle Leiden heilt. Wissenschaftlich anerkannt ist heute die Heilwirkung von Rosmarin bei Verdauungsbeschwerden. Rosmarin wirkt hautreizend und damit durchblutungsfördernd, stärkend auf die Herzkraft. Aufgrund seines bevorzugten Wachstums an warmen Standorten wurde Rosmarin in der traditionellen abendländischen Medizin (=TAM) als „wärmendes“ Mittel eingesetzt, zur Anregung bei Kreislaufschwäche, Appetitlosigkeit, Rheuma, Muskel- und Nervenschmerzen. Rosmarin hat sich sehr bewährt als Bad, Öleinreibung oder als Teeaufguß bei einer Schwäche des unteren Wärmepols. Es ist ein erdendes, stärkendes Mittel. Wegen seiner ätherischen Öle (und der damit verbundenen verdauungsfördernden Wirkung, s.o.) wird Rosmarin in der Küche gern z.B. bei Lamm oder italienischen Salaten verwendet.

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