Der Gesundheitsbrief

von Dr. Dr. med. Thomas Beck

Vioxx vom Markt genommen – was tun?

Bisher hatte ich mit VIOXX mein Rheumabeschwerden gut im Griff. Jetzt ist es nicht mehr im Handel. Gibt es wirksame Alternativen? (Martin B, 42)Lieber Herr B.,
Rheuma ist eine chronisch fortlaufende Gelenksentzündung. Dabei richten sich die Abwehrzellen gegen körpereigenes Knorpelgewebe. Man nennt das eine autoimmunbiologische Erkrankung, eine Störung der Regulation des Grundsystems liegt vor. Ziel der Behandlung muss sein, die immunbiologische Fehlregulation zu stoppen und die gestörte Grundregulation wieder zu stärken. Ein wichtgiger Teil ist die Suche und Beseitigung von Störfeldern (mit der Neuraltherapie), sowie der Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes mit Basentabletten. Zudem kann man mit Enzymen dem Körper helfen, die Entzündungsreaktion zu bekämpfen. Eine Zufuhr von antientzündlichen Spurenelementen (Zink, Selen, Vitamin C und E, Kupfer und Omega-3-Fettsäuren) hat sich ebenfalls bewährt. Massage und schmerzlösende Therapien sollten eher gemieden werden. Seitens der Pflanzenmedizin helfen gut: Brennesselkraut (Hox alpha), Teufelskralle (Harpagophytum), Weidenrindenextrakt (salix) und Weihrauch (H15). Äußerlich sind häufig Arnica-Tinktur, Cayennepfeffer und Rheumabäder hilfreich. Oft setzen wir die große Eigenblut-Therapie (GEB) ein. Eigentlich immer verwenden wir aber die Neuraltherapie, zur bereits erwähnten Behandlung der Störfelder, zu direkten Schmerzlinderung an den Gelenken, aber auch für die gestörte Grundregulation.

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