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	<title>Kommentare zu: K&#246;rperliche Liebe im Alter</title>
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	<description>von Dr. Dr. med. Thomas Beck</description>
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		<title>Von: Tino</title>
		<link>http://www.der-gesundheitsbrief.de/korperliche-liebe-im-alter/comment-page-1/#comment-42</link>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 09:02:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.der-gesundheitsbrief.de/?p=9#comment-42</guid>
		<description>Ich halte sowohl den Artikel als auch den Kommentar für spürbar realitätsfern. Wer mit geschärften Sinnen durchs Leben geht, dem muss auffallen, dass sich Menschen nicht einfach in Schablonen pressen lassen, sondern in jeder Lebensphase individuelle Besonderheiten entwickeln. 

Zweifellos spielen dabei die Hormone keine unbedeutende Rolle und die endokrine Aktivität korrelliert im Großen und Ganzen mit dem Lebensalter, aber jeder Mensch trifft letztendlich mulitkausal- bedingte Entscheidungen; im Rahmen seiner Möglichkeiten und Bedürfnisse. 

Kasta sollte mal bitte den Versuch wagen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und gefasste Vorurteile (die sicher auf persönliche Erfahrung, womöglich aber auch auf selektive Wahrnehmung -Stichwort:Tunnelblick-beruhen) als solche zu entlarven. Die Liste der Frauen, die jenseits der 50 ihren &quot;zweiten Frühling&quot; erleben und animalischen Trieben folgen ist schon bemerkenswert. Man muss schon &quot;in seiner eigenen Welt leben&quot;, um das zu übersehen. 

Zum Thema &quot;Jugendwahn&quot; fällt es mir schwer, Stellung zu beziehen, weil dieses Phänomen in einem Pool voller Widersprüche Wellen schlägt.

Ich denke, die &quot;Stolperfalle&quot; besteht darin, dass man sich hier (in positiver wie negativer Hinsicht) an Extremen orientiert. Medizinisch steht außer Frage, dass schlanke Menschen i.d.R. gesünder, leistungsfähiger (und somit glücklicher ?!) als Übergewichtige sind. Es ist auch, aber nicht nur eine ästhetische Frage.  Dem Artikelverfasser ist aber allen Anschein nach entgangen, dass werbeträchtige Präsentationen, schlanker junger Menschen sich kaum in der gesellschaftlichen Wirklichkeit widerspiegeln. Man besuche nur mal diverse Freibäder und stelle fest, wie viele sehr junge Mädchen (14 bis18) von diesem &quot;Schönheitsideal&quot; meilenweit entfernt sind, und an jenen Körperstellen, wo man straffes wohlgeformtes Gewebe vermuten müsste, stattdessen &quot;Wackelpudding&quot;, der sich in alle möglichen und unmöglichen Richtungen ausdehnt registriert.

Ab einem gewissen Intelligenzquotienten muss man eben realisieren, dass Heidi Klum ihre sehenswerte Figur nicht Mc Donald&#039;s verdankt, auch wenn sie dafür Werbung macht. 

Man sollte sich davor hüten, ein schlankheits- und gesundheitsbewusstes Lebenskonzept (davon sind BMI 17 - &quot;Models&quot; weit entfernt) mit &quot;Jugendwahn&quot; gleichzusetzen. Diese Unreflektiertheit führt mitunter dazu, dass Menschen der mittleren und fortgeschrittenen Jahrgänge, die sich gern jung und gesund fühlen möchten und ihr Leben danach ausrichten für &quot;närrisch&quot; angesehen werden, weil sie nicht gewillt sind, den &quot;natürlichen&quot; Verfall von Körper und Geist (der so natürlich nicht ist) tatenlos zuzusehen. 

Ich finde, hier sind neue Denkansätze notwendig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte sowohl den Artikel als auch den Kommentar f&uuml;r sp&uuml;rbar realit&auml;tsfern. Wer mit gesch&auml;rften Sinnen durchs Leben geht, dem muss auffallen, dass sich Menschen nicht einfach in Schablonen pressen lassen, sondern in jeder Lebensphase individuelle Besonderheiten entwickeln. </p>
<p>Zweifellos spielen dabei die Hormone keine unbedeutende Rolle und die endokrine Aktivit&auml;t korrelliert im Gro&szlig;en und Ganzen mit dem Lebensalter, aber jeder Mensch trifft letztendlich mulitkausal&#8209; bedingte Entscheidungen; im Rahmen seiner M&ouml;glichkeiten und Bed&uuml;rfnisse. </p>
<p>Kasta sollte mal bitte den Versuch wagen, &uuml;ber den eigenen Tellerrand zu blicken und gefasste Vorurteile (die sicher auf pers&ouml;nliche Erfahrung, wom&ouml;glich aber auch auf selektive Wahrnehmung&#160;&#8211;Stichwort:Tunnelblick-beruhen) als solche zu entlarven. Die Liste der Frauen, die jenseits der 50 ihren &#8222;zweiten Fr&uuml;hling&#8220; erleben und animalischen Trieben folgen ist schon bemerkenswert. Man muss schon &#8222;in seiner eigenen Welt leben&#8220;, um das zu &uuml;bersehen. </p>
<p>Zum Thema &#8222;Jugendwahn&#8220; f&auml;llt es mir schwer, Stellung zu beziehen, weil dieses Ph&auml;nomen in einem Pool voller Widerspr&uuml;che Wellen schl&auml;gt.</p>
<p>Ich denke, die &#8222;Stolperfalle&#8220; besteht darin, dass man sich hier (in positiver wie negativer Hinsicht) an Extremen orientiert. Medizinisch steht au&szlig;er Frage, dass schlanke Menschen i.d.R. ges&uuml;nder, leistungsf&auml;higer (und somit gl&uuml;cklicher ?!) als &Uuml;bergewichtige sind. Es ist auch, aber nicht nur eine &auml;sthetische Frage.  Dem Artikelverfasser ist aber allen Anschein nach entgangen, dass werbetr&auml;chtige Pr&auml;sentationen, schlanker junger Menschen sich kaum in der gesellschaftlichen Wirklichkeit widerspiegeln. Man besuche nur mal diverse Freib&auml;der und stelle fest, wie viele sehr junge M&auml;dchen (14 bis18) von diesem &#8222;Sch&ouml;nheitsideal&#8220; meilenweit entfernt sind, und an jenen K&ouml;rperstellen, wo man straffes wohlgeformtes Gewebe vermuten m&uuml;sste, stattdessen &#8222;Wackelpudding&#8220;, der sich in alle m&ouml;glichen und unm&ouml;glichen Richtungen ausdehnt registriert.</p>
<p>Ab einem gewissen Intelligenzquotienten muss man eben realisieren, dass Heidi Klum ihre sehenswerte Figur nicht Mc Donald&#8217;s verdankt, auch wenn sie daf&uuml;r Werbung macht. </p>
<p>Man sollte sich davor h&uuml;ten, ein schlankheits&#8209; und gesundheitsbewusstes Lebenskonzept (davon sind BMI 17&#160;&#8211; &#8222;Models&#8220; weit entfernt) mit &#8222;Jugendwahn&#8220; gleichzusetzen. Diese Unreflektiertheit f&uuml;hrt mitunter dazu, dass Menschen der mittleren und fortgeschrittenen Jahrg&auml;nge, die sich gern jung und gesund f&uuml;hlen m&ouml;chten und ihr Leben danach ausrichten f&uuml;r &#8222;n&auml;rrisch&#8220; angesehen werden, weil sie nicht gewillt sind, den &#8222;nat&uuml;rlichen&#8220; Verfall von K&ouml;rper und Geist (der so nat&uuml;rlich nicht ist) tatenlos zuzusehen. </p>
<p>Ich finde, hier sind neue Denkans&auml;tze notwendig.</p>
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		<title>Von: kasta</title>
		<link>http://www.der-gesundheitsbrief.de/korperliche-liebe-im-alter/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>kasta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:41:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.der-gesundheitsbrief.de/?p=9#comment-15</guid>
		<description>Was für ein Schwachsinn, dieser Artikel. Leider ist es doch so, dass es nur die Frauen sind, die bis zum Alter von 49 (7 × 7) Jahren den merkwürdigen Zyklus einmal durchlaufen und meinen, ihren Platz im Leben gefunden zu haben und nicht mehr erobern zu müssen/wollen. Der Lebensschwerpunkt verlagert sich bei ihnen vom Vegetabil – Animalischen zum Geistig – Seelischen.

Blöd nur, dass Männer auch mit über 60/70 nach wie vor eher den animalischen Trieben anhängen, und sich dann oft an ihre gleichaltigen Frauen gefesselt fühlen, die ihnen nicht mehr das geben wollen/können, was Mann auch dann noch braucht.
/K</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&uuml;r ein Schwachsinn, dieser Artikel. Leider ist es doch so, dass es nur die Frauen sind, die bis zum Alter von 49 (7 &times; 7) Jahren den merkw&uuml;rdigen Zyklus einmal durchlaufen und meinen, ihren Platz im Leben gefunden zu haben und nicht mehr erobern zu m&uuml;ssen/wollen. Der Lebensschwerpunkt verlagert sich bei ihnen vom Vegetabil &ndash; Animalischen zum Geistig &ndash; Seelischen.</p>
<p>Bl&ouml;d nur, dass M&auml;nner auch mit &uuml;ber 60&#8260;70 nach wie vor eher den animalischen Trieben anh&auml;ngen, und sich dann oft an ihre gleichaltigen Frauen gefesselt f&uuml;hlen, die ihnen nicht mehr das geben wollen/k&ouml;nnen, was Mann auch dann noch braucht.<br />
/K</p>
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